DAB Presse

Börsentrend vom 31.10.2014

Finanzprofis blicken wieder optimistischer auf die Aktienmärkte

Indexwert des Profi-Börsentrends steigt gegenüber dem Vormonat von -8,8 auf +19,9 Punkte / Anhalten der Volatilität erwartet

München, 31. Oktober 2014.

Die Kurskorrekturen der vergangenen Wochen an den deutschen Aktienmärkten hatten auch Auswirkungen auf die Einschätzungen der unabhängigen Vermögensverwalter. Glaubte vor einem Monat noch keiner der im Rahmen des ProfiBörsentrends von der DAB Bank regelmäßig befragten Finanzprofis, deutsche Aktien seienunterbewertet, so sind es laut der jüngsten Umfrage 40 Prozent. 47 Prozent der Befragten halten sie dagegen für fair bewertet und nur 13 Prozent für überbewertet. So gibt es in Blick auf den November auch etwas mehr Optimisten als Pessimisten: 33 Prozent der Befragten erwarten für die kommenden vier Wochen steigende Kurse, während 20 Prozent sinkende Kurse voraussehen und 47 Prozent mit einer stabilen, unveränderten Entwicklung rechnen. Nachdem der Indexwert des Profi-Börsentrends im vergangenen Monat erstmals seit 2012 in den negativen Bereich gerutscht war und bei -8,8 Punkten lag, erholte er sich und stieg wieder deutlich auf +19,9 Punkte an - auf einer Skala zwischen -100 und +100 Punkten.

Laut Friedemann Wagner von der PEH Vermögensmanagement GmbH müssen die Anleger sich in Zukunft weiter auf volatile Märkte einstellen: "Die europäischen Märkte wurden zum wiederholten Male mit den ungelösten europäischen Problemen konfrontiert. Es sind immer wieder die gleichen Themen, die zu Stresssituationen führen: das fehlende Wachstum in Europa, die beständige Auseinandersetzung, ob Wachstum wichtiger ist als Sparen, oder die Furcht vor der drohenden Deflation. Zusätzlich verstärken einige geopolitische Entwicklungen die Befürchtungen. Dieses Mal sind es die Entwicklungen rund um den IS und die Instabilität im Nahen Osten gepaart mit der anhaltenden Ebola-Krise. Da es keine konkreten Lösungen für diese Probleme gibt, wird die Phase der Volatilität anhalten. Europa dürfte stärker betroffen sein als die USA oder Asien. Alle warten auf monetäre Schritte seitens Herrn Draghi. Die werden jedoch nicht so massiv sein, wie der Markt hofft. Aber vielleicht kann der schwache Euro etwas Abhilfe schaffen. Die Mehrheit der europäischen Länder würde eine weitere Abschwächung der Währung begrüßen, während sich die Verantwortlichen in Deutschland zumindest verbal gegen solch eine Entwicklung positionieren würden."

Für den Profi-Börsentrend befragt die DAB Bank jeden Monat über 20 unabhängige Vermögensverwalter, die am Depot-Contest (www.depot-contest.de) teilnehmen, nach ihrer aktuellen Einschätzung der Aktienmärkte.

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