DAB Presse

Produktmitteilung vom 06.09.2016

Sparpläne stehen bei junger Generation hoch im Kurs

Auswertung: die bis 17-Jährigen sind die Champions bei Wertpapiersparplänen - doch ab der Volljährigkeit bricht die Nutzungsquote ein; Frauen und Männer setzen in gleichem Maß auf Sparpläne

München, 06. September 2016.

Wer sich nicht auf die staatliche Rente verlassen will, dem bieten sich vielerlei Möglichkeiten privat vorzusorgen. Eine beliebte Anlageform ist der Wertpapiersparplan. Mit ihm lässt sich langfristig ein Vermögen aufbauen. Wer in regelmäßigem Turnus über mehrere Jahre einen konstanten Betrag in solch einen Sparplan einzahlt, kann gute Renditen erzielen. Der Vorteil: Schwankungen am Aktienmarkt gleicht der Sparplan über die Jahre durch den so genannten Durchschnittskosteneffekt aus. Denn ist der Kurs einer Aktie, eines Fonds oder eines ETFs niedrig, werden mit der Einzahlsumme mehr Anteile gekauft.

Die DAB Bank hat anonymisiert die Sparpläne ausgewertet, die Kunden bei ihr führen. In einer ersten Untersuchung stehen Geschlecht und Alter der Sparplaninhaber im Fokus. Dabei wurde der Durchschnitt auf 100 Punkte indexiert. Das Ergebnis: insbesondere in den Depots der 0- bis 17-Jährigen, den "Junior-Depots", mit denen Eltern und Bevollmächtigte für ihre Kinder, Patenkinder oder Enkel vorsorgen, finden sich überproportional viele Wertpapiersparpläne wieder - mit einem Indexwert von 422 Punkten über vier Mal mehr als im Durchschnittsdepot.

Deutlich weniger und nur leicht überdurchschnittlich sind die 18- bis 39-Jährigen unter den Sparplaninhabern vertreten. Mit 102 Punkten liegen sie nur 2 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt. Gerade für diese Privatanleger, die sich in Ausbildung, Studium oder in der ersten Phase ihres Berufslebens befinden, wären Wertpapiersparpläne ein mögliches Instrument zum Vermögensaufbau. Doch während Sparpläne für Minderjährige sehr häufig zum Einsatz kommen, bricht die Nutzungsquote mit Erreichen der Volljährigkeit deutlich ein.

Wenig überraschend: Die älteren Kunden setzen insgesamt deutlich seltener auf den Vermögensaufbau mittels Sparplänen. So nutzen die 40- bis 59-Jährigen das Instrument des Wertpapiersparplans mit einem Indexwert von 91 Punkten - und damit um 9 Prozent weniger als der Durchschnittskunde. Das Interesse der Generation 60plus an Sparplänen ist mit einem Wert von 44 sogar weniger als halb so groß wie das des "Normalkunden", was jedoch verständlich ist, denn für die Älteren ist Vermögensaufbau in der Regel kein Thema mehr.

Ein weiteres Resultat der Auswertung: Männer und Frauen setzen im gleichen Maß auf Sparpläne. Die Aufteilung von Sparplaninhabern nach Geschlecht entspricht genau der Kundenstruktur der DAB Bank: 72 Prozent der Bankkunden und der Wertpapiersparer sind Männer, 28 Prozent Frauen.

Unabhängig vom Geschlecht ist der Sparplan eine Alternative, um für das Alter vorzusorgen. Vor allem für Jüngere kann es sinnvoll sein, Wertpapiersparpläne in ihre Vorsorgeplanung miteinzubeziehen. Statistiken zeigen: Je länger regelmäßig investiert wird, desto höher sind die Ertragschancen und desto geringer fallen Schwankungen und Konjunkturdellen ins Gewicht, da sie über einen längeren Zeitraum ausgeglichen werden.

Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Themenserie zu Wertpapiersparplänen. In den nächsten Wochen folgen noch Auswertungen zur regionalen Verteilung der Sparplaninhaber sowie zu deren Anlageverhalten und den bevorzugten Produkten.


Quelle: DAB Bank, eigene Berechnung

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