DAB Presse

Produktmitteilung vom 02.05.2016

Attraktive Dividendenrenditen in Zeiten von Nullzinsen

Durchschnittliche Dividendenrenditen von DAX, MDAX, SDAX und TecDAX liegen deutlich über dem Tagesgeld-Zinssatz / Höchste Dividendenrendite beim DAX / In allen Indizes schüttet die überwiegende Mehrheit der Unternehmen mehr Dividende aus als im Vorjahr

München, 02. Mai 2016.

Frühlingszeit, Dividendenzeit. Während im Frühjahr die Blüten sprießen, ernten die Aktionäre die Früchte des unternehmerischen Erfolges. Für das Jahr 2015 haben jetzt alle DAX-Konzerne ihre Geschäftsberichte und damit die offiziellen Angaben zur Dividendenausschüttung veröffentlicht. Eine Analyse der DAB Bank kommt zu dem Ergebnis, dass die 30 DAX-Unternehmen in diesem Jahr ihren Planungen entsprechend eine durchschnittliche Dividendenrendite von 2,54 Prozent ausweisen. Zusätzlich zu den DAX-Werten hat die Münchner Direktbank die weiteren 130 Unternehmen aus MDAX, SDAX und TecDAX ausgewertet. Das Ergebnis: Die durchschnittliche Dividendenrendite liegt bei der gesamten DAX-Familie bei 2,13 Prozent.

Bei den Berechnungen wurden die erwartenden Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2015 in Relation zum aktuellen Aktienkurs (Schlusskurs: 29. April 2016) gesetzt. Mit 2,54 Prozent liegt die DAX-Rendite deutlich höher als bei aktuellen Verzinsungen auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten. Insgesamt 28 DAX-Unternehmen schütten eine Dividende an ihre Aktionäre aus, wovon bei 24 Konzernen die Gewinnbeteiligung höher ausfällt als im Jahr zuvor. Bei drei Unternehmen bleibt sie auf dem Vorjahresniveau, bei einem Unternehmen fällt sie geringer aus. Lediglich zwei Konzerne verzichten ganz auf eine Zahlung. Zu den Top-Performern bei der Dividendenrendite zählen E.ON (5,55 Prozent), Daimler (5,36 Prozent) und Munich RE (5,09 Prozent)

Auch bei den anderen Mitgliedern der DAX-Familie MDAX, SDAX und TecDAX liegt die durchschnittliche Dividendenrendite weit über den derzeitig angebotenen Zinssätzen für Sparer. Mit 2,53 Prozent schneidet sie beim MDAX am attraktivsten ab. Zudem erhöhen 37 der 50 MDAXUnternehmen ihre Dividende. Dicht dahinter liegt der SDAX mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 1,98 Prozent. Von den 50 im SDAX gelisteten Unternehmen steigern 23 ihre Ausschüttung an die Aktionäre, bei 23 gibt es dagegen keine Veränderungen zum Vorjahr. Die geringste durchschnittliche Dividendenrendite in der DAX-Familie weist der TecDAX mit 1,28 Prozent auf. Unter den 30 TecDAX-Werten stockt ebenfalls die Hälfte der Unternehmen die Gewinnbeteiligung im Vergleich zum Vorjahr auf, während sie 13 Konzerne unverändert lassen. Von insgesamt 160 Unternehmen der DAX-Familie schütten 131 eine Dividende aus. Das bedeutet einen Anteil von 82 Prozent.

Dividenden sind die neuen Zinsen

In Zeiten von Nullzinsen sind Investments in Dividendentitel attraktiver denn je. Insbesondere solide Unternehmen mit einer Dividendenperspektive sind eine gute Möglichkeit, um dem Zinsverfall zu trotzen. Doch Vorsicht ist geboten: Anleger sollten ihre Kaufentscheidung nicht allein von der Dividendenrendite abhängig machen. Denn eine hohe Dividende entschädigt nur wenig, wenn der Aktienkurs eines Unternehmens kontinuierlich fällt. Entsprechend sollten sich die Anleger auch mit den Zukunftsaussichten des Unternehmens beschäftigen.

Sicherheitsorientierte Anleger, die nicht auf einzelne Werte setzen wollen, aber dennoch an Gewinnausschüttungen partizipieren möchten, können in passende Fonds oder Zertifikate investieren. Damit lassen sich ebenfalls kluge Dividendenstrategien umsetzen. Generell gilt aber, dass bei einer Geldanlage eine breite Streuung im Fokus stehen sollte.

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