DAB Presse

Produktmitteilung vom 28.12.2015

Finanzexperten setzen 2016 auf den DAX und auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau

DAB Bank-Umfrage unter mehr als 30 unabhängigen Vermögensverwaltern / Experten rechnen auch 2016 mit steigendem DAX / Mehrheit erwartet keine Zinswende in der Eurozone / Goldpreis auf dem Niveau von 2015 prognostiziert

München, 28.12.2015.

Im Börsenjahr 2015 hat der Deutsche Aktienindex (DAX) eine neue Rekordmarke gesetzt: 12.374 Punkte. Aktuell liegt der Index bei gut 10.700 Zählern - und hat nach Einschätzung der Vermögensverwalter noch einiges an Potenzial nach oben. Wie eine Umfrage der DAB Bank unter mehr als 30 unabhängigen Vermögensverwaltern zeigt, erwartet die große Mehrheit der Finanzprofis einen DAX-Stand für Ende 2016 deutlich über dem derzeitigen Niveau. 85 Prozent gehen davon aus, dass der DAX über 11.000 Punkten notieren wird. 30 Prozent der Befragten sehen das Aktienbarometer sogar bei 13.000 Zählern oder mehr. Dagegen ist das Bärenlager klar in der Minderheit. Lediglich 7 Prozent rechnen mit einem DAX-Stand von unter 10.000 Punkten. Im Durchschnitt sagen die Vermögensverwalter einen Stand von rund 12.300 Punkten für das Jahresende 2016 voraus.

Nikkei und DAX mit Aussicht auf Erfolg

Auch bei der Frage, welcher Aktienmarkt 2016 das größte Kurspotenzial hat, setzen viele Experten auf den DAX. Unter sechs abgefragten Länderindizes schafft es der deutsche Vertreter mit 29 Prozent auf Platz zwei. An der Spitze liegt der japanische Leitindex Nikkei. 36 Prozent der Vermögensverwalter trauen ihm zu, länderübergreifend die beste Performance zu erzielen. An dritter Stelle liegt der US-amerikanische Dow Jones. Für 18 Prozent der Befragten bietet er die besten Entwicklungschancen. Den vierten Platz teilen sich der chinesische Shanghai Composite Index und der französische CAC40 Index. Auf sie setzen jeweils sieben Prozent der Experten. Nur vier Prozent sind der Meinung, dass sich der englische FTSE100 am besten schlagen wird.

Keine Zinswende im Euroraum erwartet

Der Leitzins befindet sich im Euroraum derzeit mit 0,05 Prozent auf einem Rekordtief. Dass dies so bleibt, sagen 68 Prozent der Finanzprofis. Sie erwarten ein niedriges Zinsniveau nahe Null. 21 Prozent gehen sogar noch von einem weiteren Rückgang und von Negativzinsen aus, was ein Novum in der EZB-Geschichte wäre. Eine Zinswende erwartet hingegen die Minderheit. Gerade einmal elf Prozent schätzen das Zinsniveau in einem Jahr höher ein als derzeit.

Rückgang des Euro in 2016

Seit Beginn des Jahres hat der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert verloren. Eine Umkehr wird sich nach Überzeugung der Vermögensverwalter nicht einstellen. Entsprechend des Mittelwertes aller Beurteilungen liegt der prognostizierte Wert des Euro bei 1,05 US-Dollar Ende 2016. Jeder zweite Finanzspezialist gibt an, dass die Gemeinschaftswährung Ende 2016 unter dieser Marke liegen wird. 25 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass es zu einer Parität zwischen den beiden Währungen kommen wird. Für 18 Prozent aller Umfrageteilnehmer bewegt sich der Euro gegen Ende nächsten Jahres zwischen 1,05 und 1,10 US-Dollar. 32 Prozent trauen dem Euro zu, dem Greenback Paroli zu bieten und sehen ihn bei über 1,10 US-Dollar. Die Bandbreite der Einschätzungen reichen von 0,90 bis 1,25 US-Dollar.

Goldpreis stagniert

Wohin geht der Goldpreis? Mehr als die Hälfte der Vermögensverwalter glaubt an einen Goldpreis je Feinunze von 1.100 US-Dollar oder mehr Ende des nächsten Jahres. 15 Prozent der Experten rechnen sogar damit, die davon ausgehen, dass der Preis auf über 1.300 USDollar ansteigen wird. 42 Prozent halten dagegen und gehen davon aus, dass das Edelmetall unter 1.000 US-Dollar kosten wird. Eine starke Polarisierung bei den Einschätzungen zum Goldpreis. Die Angaben der Finanzprofis lagen zwischen 800 und 1.500 US-Dollar, im Durchschnitt prognostizieren sie einen Goldpreis von 1.090 US-Dollar je Feinunze.

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