DAB Presse

Produktmitteilung vom 08.06.2016

Deutschland holt sich den Europameistertitel - wenn man die Aktienmärkte als Indikator betrachtet

EM-Favoritenländer überzeugen auch auf dem Aktienmarkt / Deutschland setzt sich knapp gegen Belgien durch / DAX steigt um 58 Prozent innerhalb von vier Jahren

München, 08. Juni 2016.

Am 10. Juni 2016 um 21:00 Uhr erfolgt der Anpfiff zur 15. FußballEuropameisterschaft. 24 Länder treffen im Gastgeberland Frankreich unter dem Slogan "Le Rendez-Vous" zusammen und alle vereinigt ein Ziel: den EM-Pokal am Finalabend in die Höhe zu stemmen. Die DAB Bank wagt eine Prognose auf den Gewinner und hat dazu im Vorfeld des Turniers die Aktienmärkte der zehn EM-Favoritenländer analysiert. Das Ergebnis: In einem spannenden und engen Finale holt sich Deutschland den Europameistertitel vor Belgien.

Die Direktbank hat die Performance der Leitindizes der zehn Top-Favoriten seit 2. Juli 2012, dem Tag nach dem Finale der vergangenen EM, bis zum 31. Mai 2016 ausgewertet. Ganz nach vorne dribbelte sich der deutsche Aktienindex DAX. Mit einem Schlusskurs von 10.263 Punkten schnitt er rund 58,0 Prozent höher ab als gut vier Jahre zuvor. Im Zweikampf um den Europameistertitel hatte der belgische Leitindex ganz knapp das Nachsehen. Mit 55,9 Prozent - und damit fast gleichauf - darf sich der BEL20 Vize- Europameister nennen. Die Top-Drei komplettiert der französische CAC 40. Der im EM- Endspielort Paris beheimatete Leitindex verzeichnete eine Steigerung von 39,1 Prozent. Dass Spanien nicht nur erfolgreichen Fußball spielen kann, sondern auch attraktive Renditen zu bieten hat, belegt der IBEX35. Der spanische Index legte in den vergangenen vier Jahren mit 26,8 Prozent eine starke Performance hin. Kein Catenaccio, sondern eine kleine KursOffensive gelang auch dem italienischen Aktienmarkt. Mit 26,0 Prozent liegt der Leitindex FTSE MIB im Kreis der Titelanwärter auf dem fünften Platz. Der österreichische ATX nimmt im Performance-Vergleich den sechsten Rang ein. Die Börse des EM-Geheimfavoriten stieg seit 2012 um 12,3 Prozent. Und auch die Engländer zeigten am Aktienmarkt mehr als "Kick and Rush". Der FTSE 100 kletterte im untersuchten Zeitraum aber nur um 10,5 Prozent. Betrachtet man die Wertentwicklung des portugiesischen PSI 20, sind die Vorzeichen für Ronaldo & Co., den EM-Titel zu gewinnen eher ernüchternd. Der dortige Aktienmarkt schaffte gerade einmal ein Plus von 3,1 Prozent. Auf den Plätzen neun und zehn der EM-Favoriten landeten die Indizes von Kroatien und Polen. Während der kroatische Crobex lediglich 0,3 Prozent zulegen konnte, verlor der polnische WIG 20 sogar 19,8 Prozent.

Die weiteren EM-Nationen wie zum Beispiel Irland, Island, Ungarn oder die Slowakei zählen zwar nicht zu den Turnierfavoriten. Jedoch haben ihre Leitindizes in den vergangenen vier Jahren eine überzeugende Performance hin gelegt und schnitten im Vergleich zum gesamten Teilnehmerfeld am besten ab. Der irische ISEQ Overall Index erwies sich dabei als echter Volltreffer - er legte rund 105,4 Prozent an Wert zu. Zu den weiteren Siegern aus der zweiten Reihe zählen außerdem der isländische OMX Iceland All-Share (91,9 Prozent), der slowakische SAX (70,0 Prozent) und der ungarische BUX (53,5 Prozent).

Wie im Fußball muss jeder Anleger seine eigene Strategie finden, um erfolgreich zu sein. Eine defensive Anlage führt bisweilen zum Erfolg, während in anderen Situationen eine offensivere Taktik höhere Renditen bringt. So sind beispielsweise DAX30-Werte in der Regel treue Dividendenbringer, die zugleich - wie die Analyse der letzten Jahre zeigt - in der Vergangenheit häufig gute Kurssteigerungen aufwiesen. In jedem Fall sollten Investoren ihre Aktien immer im Blick haben. Und wenn ein Papier nicht die erhoffte Leistung bringt, muss es gegebenenfalls ausgewechselt werden - genauso wie die Spieler im Fußball. Die Wahrheit liegt deshalb nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf dem Börsenparkett.

Quelle: eigene Berechnungen der DAB Bank

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