DAB Presse

Produktmitteilung vom 06.05.2015

Männer 2013 und 2014 erfolgreicher bei der Geldanlage als Frauen

Auswertung von rund einer halben Million Privatanlegerdepots der DAB Bank zeigt: Männer erzielten in den beiden vergangenen Jahren eine höhere Rendite als Frauen / Risikobereitschaft und häufigeres Trading führten zum Anlageerfolg.

München, 06. Mai 2015.

Zum sechsten Mal hat die DAB Bank das Anlageverhalten von Frauen und Männern untersucht. Für die neue Frauen-Männer-Studie, welche die Jahre 2013 und 2014 umfasst, hat das Münchner Geldinstitut rund eine halbe Million Privatanlegerdepots ausgewertet. Das Resultat: In beiden Jahren hatten die Männer das bessere Gespür auf der Jagd nach Rendite. Sie investierten in steigenden wie volatilen Märkten erfolgreicher. Bei der letzten Untersuchung der Depots 2012 hatten beide Geschlechter bei der Rendite noch gleichauf gelegen.

Performance: Im steigenden wie volatilen Markt ¿ Männer beides mal erfolgreicher

Im steigenden Marktumfeld 2013 haben Männer und Frauen zweistellige Renditen erwirtschaftet. Die männlichen Anleger erzielten im Schnitt eine Performance von 15,5 % und hatten 2,2 Prozentpunkte Vorsprung auf die weiblichen Anleger mit 13,3 % Rendite. Auch im volatilen Marktumfeld 2014 behaupteten die Männer ihre Position. Mit 4,5 % lagen sie vor den Frauen mit 3,4 %. Allerdings konnten die Frauen den Abstand deutlich verringern.

Depotstruktur: Männer in der Offensive, Frauen setzen auf kontrollierte Offensive

Beide Geschlechter unterscheiden sich in ihrem Anlageverhalten. Der Anteil von Einzelaktien am Depotvolumen lag bei den Männern Ende 2014 bei rund 54,4 %. Auch bei den Frauen überstieg der Aktien-Anteil mit 50,8 % mehr als die Hälfte des Depotvolumens. Hingegen vertrauen Frauen etwas stärker auf Investmentfonds. Bei ihnen ist der Anteil mit 37,2 % deutlich höher als bei den männlichen Kontrahenten mit 33,1%. Breit gestreute Investmentfonds sind weniger risikobehaftet als Einzelaktien. Bei den Anleihen, die als vermeintlich sichere Anlageform gelten, liegen beide Geschlechter mit 7,9 % gleichauf, wobei die Tendenz im Vergleich zu 2013 rückläufig ist. Der Anteil bei den spekulativen Optionsscheinen zeigt die erhöhte Risikobereitschaft der Männer. Sie haben 2013 und 2014 mit 0,8 % ihres Depotvolumens doppelt so stark in Optionsscheine investiert als die weiblichen Anleger. Auch in den "sichere Hafen" Gold investierten beide Geschlechter. Männer legten 0,4% ihrer Depotsumme in das Edelmetall an, Frauen 0,3 %. Im volatilen Börsenjahr 2014 erhöhten beide Geschlechter ihren Goldanteil im Depot.

Anteil der Wertpapierarten in den Privatanlegerdepots (nach Volumen)
bei der DAB Bank in %
Männer Frauen
Aktien 54,4 (54,6) 50,8 (50,9)
Investmentfonds 33,1 (32,0) 37,2 (35,2)
Anleihen 7,9 (8,8) 7,9 (9,6)
Zertifikate 2,9 (2,8) 2,6 (2,6)
Genussscheine 0,7 (0,7) 1,0 (1,2)
Optionsscheine 0,8 (0,8) 0,4 (0,4)
Gold 0,4 (0,3) 0,3 (0,2)

Stand: 31.12.2014 (31.12.2013)

Transaktionen: Männer beim Trading deutlich aktiver

Wer sich mit seinem Depot beschäftigt und auf Marktentwicklungen reagiert, hat gerade in volatilen Märkten Erfolg bei der Geldanlage. Im analysierten Studienzeitraum waren die Männer deutlich aktiver beim Traden als Frauen. Im steigenden Börsenjahr 2013 tätigten die Männer im Schnitt 7,8 Transaktionen, die Frauen 3,8 Transaktionen. Die Anzahl der Käufe bzw. Verkäufe im Depot nahm bei beiden Geschlechtern im volatilen Marktumfeld 2014 zu. So führten die Männer im vergangenen Jahr 8,5 Transaktionen durch, die Frauen 4,0 Transaktionen.

Die komplette Untersuchung können Journalisten kostenlos bei der DAB Bank unter communications@dab.com anfordern.

Seite 19/298

Kontakt

  • Kundenbetreuung: 089 8895-6000
  • Für Interessenten: 089 8895-7000

Mo. – Fr. 08:00 – 22:00 Uhr,
Sa. 09:00 – 15:00 Uhr

Zum E-Mail-Kontaktformular

BIC: DABBDEMMXXX | Bankleitzahl (BLZ): 701 204 00

Seite drucken Weiterleiten